Farb-Explosion – ein kreatives MINT-Experiment
Im Dezember hatten die Kinder der 1. Klasse großen Spaß an einem farbenfrohen MINT-Experiment. Auf vorbereitete Pappteller mit Bastelleim durften die Kinder zunächst selbst Farbtropfen in ihren Lieblingsfarben setzen. Anschließend kam ein kleiner Tropfen Spülmittel hinzu – und plötzlich „explodierten“ die Farben. Sie wirbelten auseinander, mischten sich und bildeten fazinierende Muster.
Mit Wattestäbchen, Pipetten und Pinseln konnten die Kinder diese Muster weitergestalten. Besonders die Pipetten sorgten für riesige Begeisterung. Die Kinder fanden es spannend zu sehen, wie sich die Farben nicht nur explosionsartig verteilten, sondern auch langsam ineinanderflossen und so neue Farbtöne entstanden.
Zum Abschluss wurde jedes Kunstwerk als Abdruck auf eine Postkarte übertragen, die beim nächsten Treffen mitgenommen werden kann. Insgesamt nahmen 20 Kinde teil und erlebten, wie kreativ und überaschen die Welt der Naturwissenschaften sein kann – ein lebendiges Beispiel dafür, wie spielerisch MINT-Themen bereits in der Grundschule erfahrbar werden.
Wenn ihr das Experiment zu Hause nachmachen möchtet, benötigt ihr: Pappteller oder eine flache Unterlage, weißen Bastelkleber (flüssig), Lebensmittelfarbe, Spülmittel.

Explosion auf dem Wasser
Beim nächsten Termin in der Grundschule Maximiliansau durften die Kinder in Fünfergruppen ein spannendes MINT-Experiment ausprobieren. Zuerst färbten sie Wasser mit Lebensmittelfarben ein, anschließend kam eine feine Schicht Babypuder auf die Oberfläche. Mit einem Wattestäbchen, das einen Tropfen Spülmittel trug, wurde die Wasseroberfläche berührt – und sofort passierte die „Explosion“: Das Babypuder wich ruckartig zur Seite und gab die bunten Farben darunter frei. Die Kinder konnten sich kaum satt sehen und wollten das Ganze natürlich gleich ein zweites und drittes Mal ausprobieren.
Spüli senkt die Oberflächenspannung, dadurch bewegt sich das Babypuder weg. Wasser hat eine starke „Haut“ oben drauf; Babypuder liegt darauf wie Boote. Wenn Spüli dazukommt, wird diese Wasserhaut schwächer und das Babypuder wird plötzlich weggeschoben.
Im Anschluss wurde mit weiteren Farben experimentiert, Babypuder vorsichtig weg geblasen, so dass ein feiner „Nebel“ entstand und auch beim Entstehen kleiner Blasen hatten die Kinder jede Menge Spaß.
Wenn ihr das Experiment zu Hause nachmachen möchtet benötigt ihr:
Wasser, Lebensmittelfarbe, Babypuder, Spülmittel, eine Schale/Teller

Experimentieren mit Farben – ein Nachmittag voller Entdeckungen
Rund 25 Kinder nahmen begeistert an einem kreativen und spannenden Experiment teil: sie durften den Farben beim Wandern zuschauen. Gemeinsam haben wir Küchenrollen mit Filzstiften bemalt und diese anschließend von beiden Seiten ins Wasser gehängt. Staunend beobachteten die Kinder, wie die Farben langsam nach oben wanderten und sich miteinander vermischten. Jedes Kind durfte das Experiment selbst ausprobieren und eigene Beobachtungen machen.
Im Anschluss konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Auf Kaffeefiltern entstanden mit Farben, Pinseln und Pipetten ganz individuelle Kunstwerke. Einige Kinder waren besonders euphorisch beim Zeichnen mit Filzstiften, andere fanden die Arbei mit den Pipetten faszinierend. Es entstanden wundervolle Bilder – und vor allem ganz viel Freude beim Ausprobieren. Am liebsten hätten alle noch viel länger weitergemacht. Die Kinder lernten spielerisch grundlegende naturwissenschaftliche Prinzipien kennen, wie die Kapillarwirkung und das Mischen von Farben. Sie beobachteten, stellen Vermutungen an und erlebten, wie Wasser und Farbe sich bewegen - ganz im Sinne forschenden Lernens.
Wenn ihr das Experiment zu Hause nachmachen möchtet, benötigt ihr:
Küchenrolle, Filzstifte (wasserlöslich) sowie 2 Becher Wasser

MINT-SPASS mit Schleim – Forschen wie kleine Wissenschaftler
Im Rahmen von MINT-SPASS durften heute insgesamt 20 Erstklässler mit einem ganz besonderen Material experimentieren: Schleim! Zu Beginn durfte jedes Kind seinen Schleim auspacken, auf einen Teller legen und das Material frei erkunden. Durch Kneten, Ziehen, Drücken und Rollen machten die Kinder erste Beobachtungen und tauschten sich über eine Eindrücke aus.
Gemeinsam gingen wir anschließend verschiedenen Forscherfragen nach:
Ist Schleim fest oder flüssig? Welche Konsistenz hat er? Wer kennt Schleim schon von zu Hause? Was sieht ähnlich aus wie Schleim? Was darf man mit Schleim tun und was nicht?
Dabei wurde schnell deutlich: Schleim verhält sich je nach Umgang ganz unterschiedlich und lässt sich nicht eindeutig einer Zustandsform zuordnen. Ein besonderes Higlight war ein Experiment zur Verformbarkeit und Transparenz: Auf einem Blatt mit verschiedenen Bildern legten die Kinder Schleim und drückten ihn vorsichtig mit einem Glas flach. Durch den Druck veränderte sich der Schleim so, dass die darunterliegenden Bilder sichtbar wurden. Die Kinder versuchten zu erkennen, welche Motive sich unter dem Schleim verbargen und diskutierten, warum dies so möglich ist. Anschließend erweiterten wir das Experiment, indem verschiedene Materialien wie kleine Perlen in den Schleim eingearbeiteten wurden. Die Kinder beobachteten wie sich der Schleim dadurch veränderte und wiederholten das Bild-Experiment, um Unterschiede festzustellen.
Die Aktion verband spielerisches Entdecken mit naturwissenschaftlichem Lernen: Die Kinder forschten, stellten Vermutungen auf, überprüften diese und teilten ihre Ergebnisse in den Gruppen. Mit großer Begeisterung und vielen neuen Eindrücken durften sie ihren Schleim am Ende sogar mit nach Hause nehmen.

Passend zur Faschingszeit wurde bei diesem Termin mit einem Clowns-Becher gesprudelt!
Insgesamt 15 Kinder wurden zu kleinen Forscherinnen und Forschern: Zuerst gestaltete jede/r seinen eigenen Pappbecher und malte ein lustiges Clownsgesicht darauf. Anschließend füllten die Kinder Eiweiß in ihre Becher, gaben Natron dazu und verrührten alles sorgfältig mit dem Löffel. Ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe sorgten schon vorab für gespannte Erwartung und dann kam der spannende Moment: der Essig wurde hinzugegeben.
Es begann kräftig zu sprudeln und bunter Schaum quoll oben aus den „Clowns-Haaren“ heraus. Die Begeisterung war groß, begleitet von lautem Jubel und viel Gelächter. Besonders viel Spaß hatten die Kinder anschließend daran, die Farben weiter zu mischen, den Schaum zu fühlen und nach Herzenslust ein wenig zu matschen.
Alles in allem war es ein rundum gelungenes Faschingsexperiment mit vielen fröhlichen Clown-Frisuren. Und die Kinder freuen sich schon jetzt auf das nächste Mal!
Wenn ihr das Experiment zu Hause nachmachen wollt, benötigt ihr: 1 rohes Ei, 2 EL Natron, Lebensmittelfarbe, Essig (mind. 20 ml).


Ende Februar durften 18 Kinder gemeinsam staunen, rätseln und experimentieren.
Zum Einstieg gab es ein kleines Denk-Experiment: Eine Cocktailtomate schwimmt in einem Wasserbehälter, doch wie bekommt man sie nach oben, ohne dass das Wasser überschwappt? Viele kannten den Trick tatsächlich schon von Youtube, aber die praktische Umsetzung war dann doch kniffliger als gedacht. Gemeinsam haben wir ausprobiert, beobachtet und anschließend besprochen, was dabei physikalisch passiert.
Ein weiteres Experiment folgte: Eine mit Wasser gefüllte und eingefärbte Schale, ein Teelicht in der Mitte und ein darüber gestülptes Glas. Gespannt beobachteten die Kinder, dann wurde es kurz richtig laut. Die Flamme erlosch und das Wasser wurde sichtbar nach oben gezogen. Ein Moment, bei dem alle vor Staunen aufschrien!
Im praktischen Teil durften alle selbst experimentieren: Jeder bekam einen tiefen Teller mit Öl sowie ein Farbgemisch aus Milch und Lebensmittelfarbe. Mit Pipetten und Spritzen konnten die Kinder die Farben hineintropfen und beobachten, was passiert. Besonders faszinierend war, dass sich die Flüssigkeiten nicht einfach vermischen. Für einige war der Umgang mit Pipetten und Spritzen eine ganz neue Erfahrung – entsprechend groß war die Begeisterung
Wenn ihr das Experiment zu Hause nachmachen möchtet, benötigt ihr:
- Öl, Milch, Lebensmittelfarbe, Pipetten oder Spritzen, Teller oder Schale

Vor den Osterferien: Thema Ei
Mit insgesamt 17 neugierigen Kindern sind wir zunächst gemeinsam ins Gespräch gekommen: Welche Ferien stehen bald an? Warum feiern wir eigentlich Ostern? Schnell landeten wir beim Thema Eier. Wir haben überlegt, welche Eier es gibt, wo man sie findet, wie groß sie sein können und wie aus einem Ei überhaupt ein Küken entsteht. Außerdem erzählten die Kinder, ob und in welcher Form sie schon einmal Eier gegessen haben – vom Frühstücksei bis zum Rührei.
Danach wurde es experimentell: Wie erkennt man eigentlich, ob ein Ei noch gut ist? Die Kinder hatten viele Ideen: daran riechen, es aufschlagen oder auf das Geräusch achten. Schließlich kamen wir gemeinsam auf den Wassertest: Ein frisches Ei sinkt im Wasser, ein älteres schwimmt oben.
Warum ist das so? Mit der Zeit gelangt Luft ins Ei, dadurch wird es leichter und steigt nach oben.
Ein weiteres Experiment war der Drehtest: Warum drehen sich manche Eier schneller im Kreis als andere? Zuerst wurde vermutet, dass es vielleicht an der Farbe oder Größe liegt. Schließlich kam die richtige Idee: ein gekochtes Ei dreht sich anders als ein rohes Ei, weil sein Inneres fest ist.
Besonders spannend war unser „GUMMIEI“, ein Ei, das 24 Stunden in Essig gelegen hatte. Dabei löst sich die Schale auf und übrig bleibt nur die elastische Eihaut. Die Kinder durften das Ei vorsichtig anfassen mit ganz viel Fingerspitzengefühl.
Zum Abschluss wurde es bunt: Wir haben Eier mit einer Mischung aus Natron, Lebensmittelfarbe und etwas Wasser eingefärbt. Mit Pipetten durften die Kinder anschließend Essig darauf tropfen lassen – für viele das erste Mal, mit einer Pipette zu arbeiten, was natürlich besonders spannend war. Sobald der Essig auf die Mischung traf, begann es zu sprudeln und zu schäumen – ein kleines, beeindruckendes Chemie-Experiment.
Das Experiment lässt sich ganz leicht zu Hause nachmachen; dazu braucht ihr:
Natron, Lebensmittelfarbe, etwas Wasser, Essig, Pipetten oder kleine Löffel

MINT-Spass Ferienprogramm am 9. April 2026
11 Kinder haben gemeinsam einen kreativen und spannenden Nachmittag rund um Solarenergie erlebt. Aus vielen kleinen Holzteilen entstanden Schritt für Schritt Windmühlen, Flugzeuge und Autos.
Dabei wurde geklebt, geschraubt und gesteckt – immer genau nach Anleitung. Die Kinder mussten sorgfältig arbeiten, Teile richtig zuordnen, Verbindungen festdrücken und darauf achten, dass alles exakt sitzt. Das erforderte viel Konzentration, Geduld und ein gutes Auge für´s Detail.
Anschließend wurden die fertigem Modelle mit Acrylfarben kreativ gestaltet – jedes ein echtes Unikat.
Nach der kreativen Phase ging es ans Ausprobieren: Auf der Fensterbank konnten die Modelle Sonnenenergie sammeln und zeigen, wie Solar funktionert. Dabei haben wir auch darüber gesprochen, wie Sonnenenergie genutzt wird und warum sie so wichtig ist.
Das Highlight des Tages: Auf dem Schulhof fuhren die selbstgebauten Solarautos tatsächlich los. Ein tolles Beispiel dafür, wie Lernen durch eigenes Erleben funktioniert – mit viel Spaß, Kreativität und Neugier!

